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Mittelerde - Sprachen


Elbensprachen

Über die Elbensprachen ist uns recht viel bekannt. Sindarin und Quenya sind die ausgearbeitesten, doch es gibt noch andere: Altsindarin, die verschiedenen Sprachen der Avari, Nandorin, Telerin und das Ur-Elbische.

Quenya

Allgemeines
Quenya war die Sprache der Noldor und Vanyar. Es gab leichte Unterschiede zwischen den Dialekten der Vanyar und der Noldor, die aber kaum ins Gewicht fallen. Manche Leute bezeichnen Telerin (die Sprache der Teleri, die nach Aman gegangen sind) auch als einen Quenya-Dialekt. Doch dies ist strittig. Im allgemeinen war Quenya sehr archaisch und somit dem Ur-Elbischen (auch primitives Elbisch genannt) noch sehr ähnlich. Doch im Laufe der Jahre wurde die Sprache immer weicher. Quenya wurde durch Rumils Schrift die erste geschriebene Sprache. Oft wird Quenya auch als die hohe Sprache bezeichnet. Als gesprochene Sprache war sie in Mittelerde nie sehr gebräuchlich, doch als Schrift- und Zermoniensprache blieb sie lange lebendig.
Unser Quenya-Korpus ist sehr sehr groß (die Wortliste, wie sie auf der Seite Ardalambion gegeben, ist umfasst alleine schon fast 40 Seiten). Unsere wichtigsten Quellen sind Namarie (HdR II Kapitel 8, Nam.), Elendils Eid (HdR VI Kapitel 5, EO), Cirions Eid (Nachrichten von Mittelerde, CO) und Markirya('Gute Drachen sind Rar', 'Ein heimliches Laster'). Durch diese Quellen und auch durch einen Brief Tolkiens an Dick Plotz wissen wir sehr viel über die Grammatik
Nomen
Nominativ: Sg. keine Endung, Pl. -r oder -i, Part. Pl. -li (Buch-Quenya -lí), Dual -t or -u.
Akkusativ (nur in Buch-Quenya): Sg. Verlängerung des Endvokals, Pl. -i, Part. Pl. lí, Dual: wahrscheinlich Verlängerung von u zu ú (wahrscheinlich kein eigener Akkusativ für t-Duals)
Dativ: Sg. -n, Pl. -in, Part.Pl. -lin, Dual -nt (aber vielleicht auch -en zum -u-Dual hinzugefügt)
Genitiv: Sg. -o, Pl. -on (zum Nom.Pl. hinzugefügt), Part.Pl. -lion, Dual -to.
Possessiv: Sg. -va, Pl. -iva, Part.Pl. -líva, Dual -twa.
Locativ: Sg. -ssë, Pl. -ssen, Part.Pl. -lisse(n), Dual -tsë.
Allativ: Sg. -nna, Pl. -nnar, Part.Pl. -linna(r), Dual -nta.
Ablativ: Sg. -llo, Pl. -llon oder -llor, Part.Pl. -lillo(n), Dual -lto.
Instrumental: Sg. -nen, Pl. -inen, Part.Pl. -línen, Dual -nten.
Respectiv: Sg. -s, Pl. -is, Part.Pl. -lis, Dual -tes.

Zur Erklärung:
Quenya hat 10 Fälle (Kasus) und einen Singular und drei verschiedene Pluralarten (insgesamt vier Numeri). Der Nominativ, Akkusativ und Dativ entspricht den deutschen Fällen. Der Genitiv zeigt nur Zugehörigkeit und nicht Besitz an, der Possesiv dagegen den Besitz. Der Lokativ beschreibt einen Ort (auf oder in). Der Ablativ beschreibt die Herkunft (von, aus etwas heraus), der Allativ die Richtung (zu) und der Instrumental-Fall den Grund oder das Instrument. Die Funktion des Respektivs ist bis heute ungeklärt, aber viele sehen ihn als alternativen Lokativ an. Jetzt kommme ich zu den zwei Numeri, die im deutschen nicht vorkommen, dem Dual und dem Partitiven Plural. Der Dual beschreibt ein festes Paar, wie z. B. zwei Hände. Die Funktion des Partitiven Plurals ist bis heute nicht ganz geklärt. Wahrscheinlich bedeutet er aber "einige".
Verben
Die Infinitivendung ist wahrscheinlich -ie. In Quenya gibt es zwei Formen des Präsens, einmal für etwas Gegenwärtiges und einmal für eine zeitlos Wahrheit oder etwas andauerndes. Die erste Form bildet man mit -a und die zweite mit -e, dass aber zu -i wird, wenn man eine Endung dranhängt. Die Vergangenheit bildet man mit der Endung -ne. Die Perfektbildung ist etwas komplizierter. Als Präfix muss man den Stammvokal dranhängen. Weiterhin lässt man den Endvokal weg und hängt die Endung -ie dran. So wäre z. B. das Perfekt von ric- (flechten) iricie. Das Futur wird gebildet, indem man den Endvokal weglässt und die Endung -uva dranhängt. Der Imperativ hat die Endung -a. Wenn das Subjekt des Satzes Plural ist, hängt man an das Verb noch ein -r an.
Text-Beispiele
Der Anfang von Namarie, wie es im HdR zu finden ist mit Tolkiens Übersetzung:
Ai! laurië lantar lassi súrinen,
yéni únótimë ve rámar aldaron!
Yéni ve lintë yuldar avánier
mi oromardi lissë-miruvóreva
Andúnë pella, Vardo tellumar
nu luini yassen tintilar i eleni
ómaryo airetári-lírinen.
Ah! like gold fall the leaves in the wind,
long years numberless as the wings of trees!
The long years have passed like swift draughts
of the sweet mead in lofty halls
beyond the West, beneath the blue vaults of Varda
wherein the stars tremble
in the voice of her song, holy and queenly.

Dann noch ein paar andere einzelne Beispiele: alqua-Schwan, axan-Gesetz, carne-rot, certa-Rune, elen-Stern, esse-Name, fea-Seele, heru-Herr, ilqua-alles, kelvar-Tiere, lico-Wachs, mana-geheiligt, nan-aber, nwalme-Schmerz, otso-7, pella-jenseits, quende-Elb, roquen-Reiter, silme-Sternenlicht, tie-Weg, tyelpe-Silber, urco-Ork, vanya-gerecht und ye-ist.


Sindarin

Allgemeines
Sindarin ist die Sprache der Grauelben in Mittelerde. Sie veränderte nach dem Erwachen der Elben recht schnell. Als die Noldor nach Mittelerde zurück kamen, war Sindarin Quenya schon so unähnlich geworden, dass die beiden Völker sich kaum noch verständigen konnten. Der ganze Klang der Sprache hatte sich verändert. Dieser Klang passte besser zu den Hügeln, Wäldern und Küsten, wo die Sindar lebten, als der Klang von Quenya. Später wurde Quenya von Thingol, nachdem er von dem Sippenmord erfahren hatte, in Mittelerde verboten. Nun nutzten sogar die Noldor Sindarin für den täglichen Gebrauch. So änderten sie auch ihre Namen. Es gab verschiedene Methoden, einen Namen in Sindarin umzuwandeln. Die erste Methode, die auch bei Altariel-Galadriel verwendet wird, ist, die Quenya Form auf ihre Urform zurückzuführen und diese dann wieder in Sindarin umzuwandeln. Die zweite Methode ist ein Kompromiss zwischen der Sindarinform und der Quenyaform. Quenya Feanaro hieße eigentlich in Sindarin Faenor, doch wurde es zu Feanor. Die dritte Form ist, einfach den Klang des Namens zu ändern, ohne zu übersetzen. So wurde Quenya Turukano zu Sindarin Turgon. In den Altvorderenzeiten wurden drei Dialekte von Sindarin in Beleriand gesprochen, Doriathrin, die Sprache der Falathrim, dem Küstenvolk, und den nördlichen Dialekt der Mithrim. Es ist wahrscheinlich, dass sich später der Dialekt der Falathrim durchsetzte. Nachdem die Menschen die Eldar trafen, lernten sie schnell Sindarin sprechen. Manche konnten sogar gut in Sindarin dichten, wie zum Beispiel der Dichter des Narn i Chîn Húrin, Dírhavel. Nur das Volk Haleth' lernte Sindarin nur kaum. Sie bedienten sich eher der eigenen Sprache. Am Ende des ersten Zeitalters dann, gingen viel Sindar über das Meer nach Eressa. So wurde Sindarin auch in Aman gesprochen. In Numenor war Sindarin auch noch allen bekannt. Doch alle, außer den Adligen, benutzten das Adunaische als Gebrauchssprache. Später wurden dann alle Elbensprachen in Numenor verboten. Doch die Dunedain im Exil in Mittelerde sprachen weiter Sindarin, wie auch die Adligen in Gondor. Im dritten Zeitalter übernahmen auch dann viele Waldelben Sindarin, besonders in Lorien und im Reich Thranduils. Wie es im vierten Zeitalter weiterging wissen wir nicht, doch sprachen die Adligen im neuen Königreich wahrscheinlich weiter Sindarin.
Nomen
In Sindarin werden die Nomen nur nach den Numeri und nicht nach Fällen dekliniert. Die Fälle werden durch die Wortstellung oder durch Präpositionen ausgedrückt. So wird in einer Genitivkonstruktion der Genitiv hinter das beschriebene Nomen gestellt, wie beispielsweise in Aran Moria - König von Moria.
Die drei Numeri sind Singular, Plural und Kollektivplural. Der Singular ist einfach die undeklinierte Form. Der normale Plural wird durch Lautverschiebung gebildet, wie in der folgenden Tabelle zu sehen ist. Für 'wird zu' steht das Symbol '>'. Ein ^ bzw. ein ´ über einem Vokal zeigt, dass er lang ausgesprochen wird.

nicht-finale Silbe Beispiel finale Silbe Beispiel
a a > e aran Pl. erain a > ai aran Pl. erain
ar > er narn Pl. nern
ang > eng fang Pl. feng
alph > eilph alph Pl. eilph
e e > e edhel Pl. edhil e > i edhel Pl. edhil
ê > î hên Pl. hîn
ie > i Miniel Pl. Minil
i i > i ithron Pl. ithryn i > i ethir Pl. ethir
o o > e onod Pl. enyd o > y onod Pl. enyd
ô > ý bôr > býr
io > y thalion Pl. thelyn
u u > y tulus Pl. tylys u > y tulus Pl. tylys
û > ui dûr > duir
y y > y ylfdan Pl. ylfdain y > y ylf Pl ylf
ý > ý mýl Pl. mýl
au au > oe - au > oe naug > noeg
ai ai > ai - ai > ai bain Pl. bain
ai > î (selten) cair Pl. cîr
ai > ý (sehr selten) rain Pl. rýn
ae ae > ae - ae > ae aew Pl. aew
ei ei > ei - ei > ei -
ui ui > ui - ui > ui luin Pl. luin

Zur Bildung des Kollektivplurals gibt es drei verschiedene Möglichkeiten. Die Endung -ath bedeutet 'alle von einer Sorte'. So ist Periannath von Perian abgeleitet und bedeutet 'die Hobbits" bzw. "alle Hobbits". Die zweite Möglichkeit ist die Endung -rim bedeutet Volk, so ist bedeutet beispielsweise Nogothrim 'das Zwergenvolk'. Die dritte Möglichkeit ist -hoth, das 'Horde' bedeutet und meist negativ belegt ist. Ein Beispiel dafür ist Glamhoth, das 'Lärmhorde' bedeutet.
Verben
Bei den Verben muss man zwischen abgeleiteten und basalen Verben. Die abgeleiteten Verben enden auf Verben, während die basalen eine direkte Umformung eines Stammes aus dem Ur-Elbischen sind und somit nicht auf a enden. Es sind ein paar pronominale Endungen bekannt, für "ich" -n, für "wir" -m, für "du" und "ihr" -g oder -ch und für "sie" (Plural) -r.
Bei abgeleiteten Verben, wird der Infinitiv dadurch gebildet, dass das finale a des a-Stammes durch ein o ersetzt wird. Im Präsens ist die 3. Person Singular identisch mit dem Stamm, bei den anderen Formen des Präsens wird die pronominale Endung an den Stamm angehängt, nur bei der 1. Sg. wird das a des Stammes zum o. Im Präteritum wird die 3. Sg. durch die Endung -nt gebildet, die anderen durch die Endung -nne und die pronominale Endung. Im Futur hat die 3. Sg. die Endung -tha. Bei den anderen Formen wird die pronominale Endung angehängt, wobei bei der 1. Sg. das finale a zu einem o wird. Der Imperativ ist gleich dem Infinitv. Sindarin hat drei verschiedene Partizipien, das Aktiv-Partizip (z. B. singend), das Aktiv-Perfekt-Partizip (z. B. singend gewesen) und das Passiv-Partizip (gesungen). Das Aktiv-Partizip wird durch die Endung -ol gebildet, wobei diese das finale a des Stammes ersetzt. Das Aktiv-Perfekt-Partizip hat die Endung -iel, wobei diese wieder das finale a des Stammes ersetzt. Das Passiv-Partzip hat die Endung -nnen, die nicht das finale a des Stammes ersetzt. Die letzte Form des Sindarin-Verbs ist das Gerundium (z.B. das Singen). Sie wird durch die Endung -d gebildet.
Die Konjugation der basalen Verben ist ein wenig komplizierter. Der Infinitiv wird durch die Endung -i gebildet, wobei jedes a und o des Stammes zu einem e wird. Die 3. Sg. des Präsens ist identisch mit dem Stamm, außer bei einsilben Stämmen, wo die Silbe dann lang gesprochen wird. Die anderen Formen des Präsens bestehen aus dem Infinitiv und der pronominalen Endung. Im Präteritum wird zu basalen Verben, die auf -r oder -n enden ein n hinzugefügt, zu Verben, die auf -l enden ein l, bei Verben die auf -v enden, wird das v zu m und bei allen anderen Endkonsonanten wird ein -n- vor den finalen Konsonanten eingeschoben und der finale Konsonant verhärtet. So wird ein finales b zu p, ein d zu t, ein g zu c, ein dh zu d. Im Futur wird die Endung -tha an den Infinitv angehängt und daran die pronominale Endung, wobei das finale a in der 1. Sg. zu o wird. Der Imperativ ist der Stamm mit der Endung -o. Das Aktiv-Partizip wird durch den Stamm plus die Endung -el, das Aktiv-Perfekt-Partizip durch die Verlängerung des Stammvokals und die Endung -iel und das Passiv-Partizip durch die 3. Sg. Präteritum plus die Endung -en gebildet. Das Gerundium wird durch die Endung -ed gebildet.
Sonstiges
Nomen kann man mit den Endungen -en, -eb und -ui zu Adjektive umformen. Manchmal kann man die Nomen aber auch direkt als Adjektive gebrauchen. Die Adjektive werden bis auf wenige Ausnahmen hinter das Bezugsnomen gestellt und stimmen mit ihm im Numerus überein. Den Komperativ bildet man mit dem Präfix an-, vor einem i aber mit -ein. Den Superlativ bildet man mit der Endung -wain.
Sindarin hat keinen unbestimmten Artikel. Der normale bestimmte Artikel ist i, die Pluralform von ihm in, und seine Genitiv Singularform en. Der Genitiv-Artikel wird aber nur benutzt, wenn das Bezugsnomen kein Name ist. Außerdem hat Sindarin noch verschiedene, mit einer Präposition verbundene Artikel, wie beispielsweise nan, was 'zu dem' heißt.
In Sindarin gibt es sogenannte Lenitationen, Lautanpassungen, die sehr häufig auftreten. Es gibt fünf Arten dieser Lenitationen, die z. B. nach einem Artikel auftreten.
Beispielwörter
amon-Hügel, aran-König, barad-Turm, certh-Rune, dring-Hammer, edhel-Elb, fêr-Buche, gwaun-Gans, hwest-Briese, lam-Sprache, malen-gelb, mellon-Freund, naw-Idee, ôr-Berg, prestanneth-Schmerz, rem-Falle, salph-Suppe, thôr-Adler, toll-Insel


Altsindarin

Nach Tolkiens ursprünglicher Konzeption war dies eine Sprache der Noldor. Deswegen wissen wir nicht genau, wann sie in Arda gesprochen wurde. Wir schätzen aber, dass sie vor der Ankunft der Noldor in Mittelerde von den Sindar gesprochen wurde.
Unser Korpus ist hier zum Glück etwas größer (etwa 230 Wörter). Die Pluralendung ist -i (wie im Ur-Elbischen und Telerin). Wahrscheinlich ist die Genitiv-Singularendung -en (wie in thoronen-des Adlers). Weiterhin scheint es einen Lokativ mit der Endungt -sse zu geben (wie in entasse). Doch dies ist sehr spekulativ. Es gibt die Infinitivendung -ie. Weiterhin wird das Präteritum mit -ne gebildet. Beispielwörter sind alpha-Schwan, belka-übertrieben, dissa-junge Frau, elyadme-Regenbogen, hyule-Aufwiegelung, khero-Meister, ndîs-Braut, orko-Ork und phauka-durstig.

Die Sprachen der Avari

Das einzige, was wir von den zahlreichen Dialekten der Avari-Sprachen wissen, sind die Wörter für das Volk der Avari in sechs verschiedenen Dialekten. Diese sind Kindi, Cuind, Hwenti, Windan, Kinn-lai und Penni, welche alle mit dem Quenya-Wort Quendi verwandt sind. Es könnte auch sein, dass der Name des Dunkelelben Eol ein Avarin-Wort ist, doch wir können ihn nicht analysieren, da wir keine Übersetzung kennen.

Nandorin

Dies ist die Sprache der Waldelben. Hier ist unser Korpus noch kleiner als in den anderen Elbensprachen (nur etwa 30 Wörter). Wir vermuten, dass Nandorin den Plural durch Vokalverschiebungen bildet (wie in urc-yrc - Ork). Es könnte auch sein, dass -on eine Genitiv Pluralendung ist (wie in Caras Galadhon - Festung der Bäume (?)). Beispiele für Nandorinwörter sind cwenda-Elb, danas-Grünelb, ealc-Schwan, lygn-blass und edel-Hochelb.

Telerin

Telerin ist die Sprache der Teleri, die mit nach Aman gingen. Sie hat große Ähnlichkeiten mit Quenya, aber es ist eine eigene Sprache. Quenya übernahm mindestens ein Wort aus dem Telerin, telpe-Silber, da die Teleri Silber sehr mochten. Telerin ist im allgemeinen sehr ursprünglich und damit dem Ur-Elbischen sehr ähnlich. Der Klang von Telerin ähnelt ein bisschen dem Italienischen.
Obwohl unser Korpus sehr klein ist (etwa 110 Wörter), wissen wir doch etwas über die Grammatik. Die Pluralendung ist in allen Fällen -i. Die Genitivendung ist -o und die Allativendung ist -na. Dies sind große Ähnlichkeiten zu Quenya. Die Präteritumendung könnte -le sein, wenigstens bei Verben, die auf l enden. Der Imperativ hat die Endung -a. Ein paar Beispielwörter sin alpa-Schwan, bala-Vala, calapendi-Lichtelben, gaiar-Meer, spanga-Bart und vilverin-Schmetterling.

Ur-Elbisch

Dies war die erste Sprache der Elben, aus der sich alle anderen Elbensprachen entwickelten.
Hier haben wir einen recht großen Korpus (etwa 620 Wörter). Die Pluralendungt ist meist -î, aber manchmal findet man auch -m. Der Dual (für Paare benutzt) hat die Endung -û. Der Allativ, ein Fall, der die Richtung angibt, hat die Endung -da. Der Akkusativ scheint durch die Verlängerung des letzten Vokals gebildet zu werden. Das Präteritum wird durch die Reduplikation des Stammvokals gebildet (kwe-ekwê). Die Präsensendung scheint -â zu sein. Weiterhin scheint die Perfekt Endungt -iiê zu sein. Der Infinitiv endet auf -iê. Als Beispielwörter sind alkwâ-Schwan, beurô-Vasall, dess-junge Frau, eldâ-Elb, glada-Gelächter, jakta-Nacken, khalnâ-großartig, lauka-warm, minitaun-Turm, ndêro-Bräutigam, ornâ-groß, phaja-Seele, silimâ-silbrig, târo-König und wilmâ-Luft zu nennen.

 

 
 
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